Der lange Weg der Aufarbeitung

Den entscheidenden ersten Schritt machte die damalige Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf, indem sie sich 2010 im Frauengefängnis Hindelbank offiziell bei den administrativ versorgten Menschen vor 1981 entschuldigte. Das politische Kalkül dahinter: Sie wollte einen Präzedenzfall schaffen. Es dauert 3 Jahre, bis das Parlament nachzieht: Die administrativ versorgten Menschen vor 1981 werden rehabilitiert.

Im Bericht und Massnahmenvorschläge des Runden Tisches von 2013 und den UEK Berichten 2019 - Unabhängige Expertenkommission (UEK) zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der administrativen Versorgungen geht klar hervor, dass die offizielle Entschuldigung durch die damalige BR Eveline Widmer-Schlumpf vom 10. September 2010 im Schloss Hindelbank den entscheidenden Durchbruch für die weitere soziale Aufklärung dieses dunklen Kapitels der Schweizer Sozialgeschichte bedeutete, und wie diese offizielle Entschuldigung zustande gekommen ist.
Siehe weitere Infos: https://www.administrativ-versorgte.ch/#more14

Siehe Link: Bericht und Massnahmenvorschläge des Runden Tisches von 2013 (Vorsitz - Delegierter für Opfer von FSZM Luzius Mader)
http://www.fuersorgerischezwangsmassnahmen.ch/de/runder_tisch.html

Siehe Link: Unabhängige Expertenkommission (UEK) zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der administrativen Versorgungen (UEK Kommissionspräsident - Dr. Dr. h.c. Markus Notter - Jurist, alt Regierungsrat des Kantons Zürich)
https://www.uek-administrative-versorgungen.ch/forschung/